http://xputer.de/MINT/

Unbesetzbare qualifizierte Stellen in Deutschland,

mangels ausreichender Bewerberzahlen (aktualisierte Version 4)

In Deutschland ist es unter Abiturienten anscheinend verpönt, ein Studienfach zu wählen, welches mehrere Stellenangebote bereits vor Abschluss des Diploms erbringt. Bevorzugt werden statt dessen Fächer, mit deren Abschluss man wegen Bewerber-Überangebot am Arbeitsmarkt keinen Job findet und dann Taxifahrer wird.

Technisches Gymnasium Baden-Baden beschließt, das Fach "Technik" aufzugeben, laut BNN (mjr) vom 17. April 2012   


Das permanente Versagen unserer Bildungspolitik

Karl Steinbuch kritisierte dies bereits vor vielen Jahrzehnten. Klicke hier:   Unsere Bildungspolitiker haben seitdem überhaupt nichts dazugelernt. Die Existenz unseres Landes ist für Professor Steinbuch, sr. Zeit Autor von "Falsch programmiert", nur durch technische Überlegenheit begründet durch qualitativ wie quantitativ ausreichenden technischen Nachwuchs. Dies ist "einfach eine Existenzfrage."

Unser weltfremdes Schulwesen ist daran schuld

Ständiges Schielen auf unser PISA-Ranking geht voll am Bedarf vorbei, wenn unsere Export-Wirtschaft wegen Bewerbermangel ihre qualifizierten Stellen trotzdem nicht besetzen kann. Auch in den USA wird beklagt, dass die Schulbildung die falsche Richtung hat. "STEM" werde zu wenig gelehrt. Stimmt ein ähnlicher Vorwurf auch für Deutschland?

Eine US-Lobby fordert für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft eine Umstellung.
auf viel mehr "STEM": Science, Technology, Engineering, Mathematics.

In Deutschland heißt das "MINT": Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Viel mehr Abiturienten müssen "IT"-Fächer wählen. Hier ist die Bildungspolitik gefordert.

Die Qualifikations-Struktur des Arbeitsmarktes
 
Die STEM-Initiative beruft sich auf Prognosen zur Nachfrage am Arbeitsmarkt. Hierzu siehe
1) statistics regarding: Employment, Salaries, and Enrollment ( US Department of Commerce):
http://www.cs.fsu.edu/prospective/cs_career_stats.php?cid=NL_UBM+Electronics
2) hierzu eine Graphik aus dem Bild (siehe unten):
http://www.cs.fsu.edu/prospective/career_pics/STEM_jobs_2008-2018FromCalvinDotEdu.png

Der Anteil neuer "STEM" Jobs bis 2018: Mathematik, Physik, Bio etc.: nur 13% --

"traditionelle" Ingenieurwissenschaften: 16% -

Informatik: 71% - also "IT" zusammen: 87%

Vier Jahrzehnte lang hat unsere Bildungspolitik dies nicht begriffen: wirklich ein Skandal!

 

Dies sind keine Zahlen aus Deutschland! Diese dürften aber tendenziell ähnlich sein. Hier ist der Anteil der "traditionellen" Ingenieurwissenschaften wohl etwas höher. Frage an die Statistik: wie hoch genau? Gibt es diese Zahlen überhaupt?

 
 

Die vergleichbaren Zahlen aus Deutschland wären hier sehr wichtig. Die Mitarbeit eines

Kollegen, der sich in allen notwendigen Statistik-Quellen zurechtfindet, wäre zu begrüßen.

 

MINT-Gruppe

Arbeitsmarkt-Projektionen prozentualer Anteil der Lehrkräfte
USA Deutschland

Realschulen,

Gymnasien

Technische Gymnasien sonstige technische Schulen

M (Mathematik)

2 %

diese Zahlen brauchen wir

ggf. bitte an reiner@hartenstein.de

I (Informationstechnik)

71 %

N (Naturwissenschaften)

11 %

T (Technik)

16 %

Gibt es solche Arbeitsmarkt-Prognosen überhaupt für Deutschland?
  
Gibt es Statistiken zur Qualifikations-Struktur des Lehrkörpers?
  
Warum wählen Abiturienten die Studienfächer gegen den Bedarf unserer Wirtschaft?

Liegt dies an der Struktur des Lehrkörpers an unseren Gymnasien? Gibt es hierzu Statistiken?  

Welche Studienabschlüsse haben Angehörige des Lehrkörpers?
Wieviel Prozent Biologen, Chemiker, Informatiker, Ingenieure, Mathematiker, Physiker, etc. ?

Gibt es solche Qualifikations-Statistiken überhaupt für Deutschland?

Deren Fehlen würde zu unserer massiv verfehlten Bildungspolitik passen.

Reiner Hartenstein

http://hartenstein.de/keynotes.htm

 


 

 

 

        

   
 

 

 

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