Kompakte Biographie von Reiner Hartenstein

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Dr.-Ing. Reiner Hartenstein ist Professor (emeritus) des Fachbereich Informatik der TU Kaiserslautern). Seine Forschung konzentriert sich auf Reconfigurable Computing (RC) und Configware / Software Co-Compilation.  Seine früheren Forschungsinteressen erstreckten sich auf Zeichenerkennung, Bildverarbeitung, Computer-Architektur, Mikro-programmierung, Mikroelektronik-Entwurfsmethoden und -Werkzeuge.


Reiner Hartenstein ist Initiator der Methodologie des supersystolischen Array (KressArray) für grobkörnig rekonfigurierbare Architekturen, sowie des aus dem Xputer-Projekt hervorgegangenen Anti-Maschinen-Paradigmas für rekonfigurierbare, nicht Befehlsstrom-getriebene Parallelcomputer - das Gegenstück zum von-Neumann-Paradigma. Er ist Autor der bahnbrechenden frühen Hardware-Beschreibungs-sprache KARL (Mitte der 70er Jahre) und Initiator zu deren Implementierung und Eingliederung in eine große Mikroelektronik-Entwurfsumgebung, die in den 80er Jahren von einem EU-geförderten Konsortium entwickelt wurde.


Reiner Hartenstein empfing alle akademischen Grade von der Fakultät für Elektrotechnik der Universität Karlsruhe (TH), wo er im Hauptstudium einer der ersten Studenten und später Assistent von Prof. Karl Steinbuch war. Er ist IEEE life fellow, FPL fellow, Mitglied der GI, der ITG, der Konrad-Zuse-Gesellschaft und der ACM.  Er ist Gründer des sr. Zeit BMFT-geförderten "E.I.S. Project", an welchem 20 Universitäten der Bundesrepublik mitgewirkt haben. Deshalb nannte ihn Lynn Conway den Deutschen German Carver Mead.  Er ist Begründer der weltweit ersten jährlichen internationalen Workshop-Reihe PATMOS über "Low Power" Mikroelektronik-Entwurf. Außerdem ist er Mitbegründer der weltweit ersten und größten jährlichen internationalen Konferenzreihe FPL (Field-Programmable Logic and Applications). Er ist noch aktiv und genießt es, immer wieder zu Vorträgen oder Keynote-Adressen als Sprecher eingeladen zu werden.




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